Exkurs über die Japanische Literatur
 

Die Japaner waren nie ein Volk unter Nachbarn. Japan ist nie ein Durchgangsland von Ideen gewesen wie die Länder der alten Welt, die sich stets in der Rolle des Nehmenden und Gebenden befanden.

Die Natur und der Jahreszeitenwechsel brachten eine enge Verbindung der Lyrik und der Prosa mit dem Rhythmus des Jahres mit, die vielleicht einmalig in der Weltliteratur ist.

Die kleine Form herrscht in allen Gattungen vor, besonders in der Lyrik, die mit dem 31-silbigen Kurzgedicht waka (auch tanka) sowie dem 17 silbigen haiku – die kürzesten heute noch lebenden – Gedichtformen der Weltliteratur hervorgebracht hat.

Es gibt eine Abneigung gegen Fiction und die Erscheinung, dass nicht erzählende und direkt an realen Gegebenheiten orientierte Genres wie das Tagebuch (nikki) und das Reisetagebuch (kikô) der mediative Essay (zuihitsu -Literatur) und die Chronik, die Historie sowie die Autobiographie (rekishi monogatari, shiden, jijoden) einen eminent wichtigen und hochangesehenen Platz innerhalb der Literatur (bungaku, eigentlich wörtl. die Lehre von der Bildung, von der Gelehrsamkeit, den zivilen Künsten) innehaben.

Ein Drama in unserem Sinne entwickelte sich erst mit dem Vortrag eines Rezitators begleiteten Puppentheaters am Anfang des 18. Jh. und den Stücken von Chikamatsu Monzaemon. Alle Theaterformen zuvor waren Schaukunst, Darstellungskunst und Wortkunst, aber kein Drama. Das aristokratische und religiös gestimmte Nô-Spiel ist lyrisch und statisch, beschreibt mehr innere Zustände als äußerliche Handlungen. Das frühe Kabuki war mehr Revue und Show, im Text ohne dramatische Qualitäten oder literarische Ambitionen.

Sprache:

Für die japanische Literatur gab es seit ihren Anfängen im 8. Jh. stets zwei Ausdrucksmöglichkeiten:

  • in Japanisch (wabun) oder im
  • sprachstrukturell grundverschiedenen Chinesisch ( kambun).

Nach dem 12. Jh. nachm es vestärkt ein japonisiertes chinesisches Vokabular auf, was zu dem bis heute typischen japanisch-chinesischen Mischstil der Sprache führte (wakan konkôbun), nach seiner schriftlichen Erscheinungsweise auch „Sinnschriftzeichen-Silbenzeichen-Mischstil“ (Kanji kana majiribun) bezeichnet.

Periodisierung:

Die japanische Literatur wird zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt:

o       in die Vormoderne (koten bungaku, Literatur der alten Schriften, klassische Literatur) bis 1868

o       und die Moderne ab 1868.

Weiters wird nach gesellschaftlichem Stand eingeteilt:

  • Von den Anfängen bis zum 12. Jh. ist sie eine Literatur des Hofadels (kizoku no bungaku),
  • vom 13.-16. Jh. eine Literatur des Schwertadels und des Klerus (buke, sô no bungaku) und ab
  • dem 17. Jh. eine Literatur des Volkes (heimin no bungaku).

Daneben ist noch eine Periodisierung nach den Herrschern üblich.

1)    Jôdai oder Jôko (hohes Altertum)

2)    Chûko (mittleres Altertum, oft als Klassik bezeichnet)

3)    Chûsei (Mittelalter)

4)    Kinsei (neuere Zeit, frühe Neuzeit)

5)    Kindai (Neuzeit, Moderne)

6)    Gendai (Gegenwart)

 

Hier wird dabei das

o       Altertum mit der Asuka- und Narazeit (zusammenfassend Yamato-Zeit, ca. 6. Jh. – 794) gleichgesetzt,

o       die Klassik mit der Heian-Zeit (794-1185),

o       das Mittelalter mit der Kamakura- und Muromachizeit (1185-1568), sowie der Achi-Momoyama-Zeit (1568-1600),

o       die frühe Neuzeit mit der Edo-Zeit (1600-1868) und die Neuzeit und die

o        Gegenwart mit der Tôkyô-Zeit (ab 1868).

 

1) Das Altertum, Yamato-Zeit (ca. 6.Jh. n. Chr. – 749)

 

Der Übergang von einer mündlich tradierten Wortkunst (kôshô bungei) zu einer schriftlich fixierten Literatur (kisai bungaku) ist für Japan mit der Wende vom 6. zum 7. Jh. anzunehmen.

Die ersten erhaltenen Literaturdenkmäler stammen vom Anfang des 8. Jh., sie beinhalten aber z. T. wesentlich älteres Material; Titel von Werken sind uns auch schon vom 7. Jh. überliefert. Es wurde hauptsächlich in Chinesisch geschrieben.

Mit der Errichtung der ersten festen Hauptstadt, Nara, im Jahr 710 begann eine Zeit einer frühen kulturellen Hochblüte. Das früheste als Geschichtswerk intendierte Buch, das Kojiki (Aufzeichnungen alter Begebenheiten, 712; vergl. The luck of the sea and the luck of the mountains) überliefert aber zum Teil mündliche Volkstradition. 

Neben historischen und administrativen Quellen liefern auch Texte aus dem sakralen und höfisch-zeremoniellen Bereich Formen früher literarischer Gestaltung.

Eine archaische Kunstprosa mit eindringlichem rethorischen Schmuck zeigen die norito oder Ritualgebete des Shintô, in geringem Maße die semmyô oder kaiserlichen Erlasse.

Das mayôshû (zehntausend Blättersammlung), eine monumentale Lyrik- Anthologie vom Ende des 8. Jh. enthält neben anonymer Volkspoesie Werke individueller Dichterpersönlichkeiten.  (Die namentlich genannten Autoren stammen alle aus dem Bereich des Hofes, die anonymen Gedichte sind am Besten).

Formal überwiegt schon zu dieser Zeit das 31silbige waka; die Langgedichte (chôka) treten zahlenmäßig zurück. Liebe und Natur stehen im Vordergrund, Episches ist selten.

Die chinesische Bildung, vor allem die der Männer, fand ihren Ausdruck im Verfassen chinesischer Gedichte, den kanshi. (Kaifûsô: Erinnerungen eleganter Lyrikblätter)

Als literarisches Ideal dieser Epoche, ausgeprägt in den Versen des Manyôshu, wird von der Literaturwissenschaft makoto angegeben, die Wahrhaftigkeit, das wahre und ungekünstelte Gefühl, eine Einschätzung, die aber eher als romantische Rückprojektion auf ein goldenes Zeitalter zu werten ist.

 

2) Die Klassik, Heian-Zeit (794-1185)

 

Die Heian-Zeit beginnt zwar politisch mit der Neuerrichtung der Hauptstadt Heiankyô, dem heutigen Kyôto, für die Literatur setzt eine Neuentwicklung  wenig später mit der Ausbildung einer nationalen Silbenschrift, kana ein.

Die Beeinflußung Chinas wurde mit dem Abreißen der äußeren Beziehungen zum T’ang- Reich allmählich schwächer.

In der Heian-Zeit entwickelte sich die Lyrik zur ersten hohen Blüte, eng mit der Lyrik verbunden ensteht die japanische Erzählung (monogatari-Erzählprosa) und es bilden sich andere, nicht primär erzählende Prosagenres heraus, so das künstlerische Tagebuch (nikki), das Reisetagebuch (kikô) sowie als bes. Ausformung japanischer Prosadichtung der vermischte Themen in zwangloser Anordnung betrachtende Essay (zuihitsu –Literatur).

Vorallem die höfischen Frauen prägten die japanische Dichtung und kürzten die schon im Gebrauch befindlichen phonetisch benutzten chinesischen Sinnschriftzeichen (manyôgana) weiter ab und formten sie so zu einer für die Wiedergabe des Japanischen bequemen Silbenschrift um, die bezeichnenderweise zunächst onnade (Frauenhand) genannt wurde.

Es gab am  Hofe einen geselligen Dichtwettstreit (uta awase).

Nachdem das waka gegenüber dem kanshi hoffähig gemacht worden war, wurden Anthologien auf kaiserlichen Befehl (chokusen wakashû) herausgegeben, von denen die erste, das Kokin wakashû (Sammlung von japanischen Gedichten alt und neu, ca. 905) als bedeutenste der Heian Zeit gilt.

Prosagenre: Gedicht-Erzählung (uta monogatari) genuin japanische Entwicklung sehr kurzer lyrischer Skizzen, die sich um einige wenige Gedichte ranken, Skizzen, die jeweils im thematisch locker verbundenen Sammlungen zusammengefasst sind.

Die realistische Langerzählung (shajitsuteki chôhen monogatari), die sich neben der nur spärlich vertretenen Erzählung phantastischen Inhalts (denki monogatari, kûsô monogatari) entwickelt, bildet den Haupttyp der Erzählungen der Heian Zeit, bei dem ebenfalls die Gedichte integraler Bestandteil – wie im damaligen Hofleben – sind.

Den Höhepunkt der Erzählprosa, wie überhaupt der gesamten Literatur der Klassik, stellt der große Roman Genji monogatari (die Erzählung von genji, ca. 1010) von Murasaki Shikibu dar, in dem das Hofleben der Zeit und die Ideale der höfischen Heian-Gesellschaft in einer einzigartigen Gesamtschau dargestellt sind. Mit dem Genji war der Gipfel der Heian Kultur überschritten, die Hofdamenliteratur verfiel. Mit dem Niedergang des Adelsgeschlechtes Fujiwara, das den Tennô-Hof total beherrscht hatte, setzt eine Literatur der Rückschau und später der Dekadenz ein, allerdings wird in den rekishi monogatari (Geschichtserzählungen), romantische Hof-Historien, noch ein neues Genre geschaffen.

Völlig abseits der Hofdamenperspektive stehen die buddhistisch geprägten Geschichtsammlungen (setsuwa shû), in denen ein männlicher Ton herrscht, eine andere Silbenschrift zur Notierung benutzt wurde (katakana) und in denen das chinesische Vokabular stark vertreten ist. Hier wird das ganze Spektrum des Volkslebens entfaltet.

Die literarischen Ideen der Heian-Zeit sind von zwei Polen her zu beschreiben:

  • Die fröhliche, unbeschwerte, geenußfreudig-rezipierende Seite stellt okashi dar, das in seiner Bedeutungspalette von komisch über amüsant und reizvoll bis interessant reichend, eines der ästhetischen Ideale in der aristokratischen Lebensbetrachtung und-Führung aufweist und am ausführlichsten im Makura no sôshi (das Kopfkissenheft, Zuihitsu-Literatur) von Sei Shônag zum Ausdruck kommt.
  • Auf der anderen Seite steht das mono no aware, das Angerührtsein der Schönheit und der gleichzeitigen Einsicht in die Hinfälligkeit alles Irdischen, ein Gedanke der vor allem im Genji monogatari angesprochen wird.

 

Kikai und sein Meister

Der außenstehende religiöse Führer Kikai auch bekannt als Kôbô Daishi war berühmt in jeder Kunst und war vielleicht der erste Japaner, der chinesisch schön schreiben konnte.

Er fuhr nach China um sich zu bilden und brachte den Buddhismus mit auch bekannt als „wahre Worte“ (shingon).

Die Geschichten wurden nicht aufgeschrieben, sondern mündlich überliefert.

Die Meister-Schüler Beziehung war sehr wichtig.

(Mandalas Erzählung: Man muss zwei Blumen werfen, auf den Buddha auf den die Blumen fallen wird geehrt werden. Kikais Blumen fallen auf den besten und zentralen Buddha Vairocana.

 

Die Geschichten von Ise:

sind Sammlungen von Versen von dem Dichter Ariwara no Narihira. Alle Verse beginnen in Prosa, die den Anlass beschreiben (125 Kapitel). à der meiste Teil ist autobiographisch!

 

Das Tosa Tagebuch:

936; beschreibt die Rückkehr eines Gouverneurs von der Tosa Provinz nach Kyôtô. (heute: Kôchi Prefektur im Süden der Shikoku Insel.

 

Kagerô Nikki:

ist ein Tagebuch von einer noblen Dame, die nur bekannt als Mutter von Michitsuna ist. Von ihrem Leben ist nicht viel bekannt, außer das was sie erzählt und dass sie wahrscheinlich 995 gestorben ist.

Ihr Tagebuch beschreibt die unglückliche Liebe zu einem fernen Verwandten Fujiwara Kaneie (beschrieben als Prinz), der später bürgerlicher Diktator wird.

 

3) Das Mittelalter (1185-1600)

 

Die Literatur des Mittelalters ist von den goßen politischen Umwälzungen und sozialen Umschichtungen der Zeit gekennzeichnet.

Die Entmachtung des Tennô und des Hofadels, der Aufstieg des Schwertadels zur Macht und die Hegemonialkämpfe der Geschlechter zwischen 1180 und 1185 markieren das Ende der Heian-Zeit, und die errichtete Militärregierung (bakufu) in dem in einer fernen Ostprovinz gelegenen Kamakura zeigt den Beginn eines neuen Zeitalters an.

Der Ausbruch aus der zunehmenden Sterilität der sich genügenden Kultur und Literatur der Heian-Zeit, die oft zutreffend reduziert als „Kultur und Literatur des Heian-Hofes“ (Heinachô no bunka bzw. bungaku) bezeichnet werden, wirkte die Behrührung mit anderen Regionen, Lebensbereichen, Gesellschaftsschichten und Vorstellungen außerordentlich befruchtend.

Der Regierungssitz wird zwar 1333 mit der Machtübernahme des Ashikaga wieder nach Kyôto zurückverlegt, die japanische Kultur bleibt aber weiterhin vielgestaltig ausgerichtet. Große politsiche Erschütterunngen bringen ein mißlungenen Restaurationsversuch der Tennô Macht (1333-1336) und eine Spaltung des Tênno Hauses in zwei rivalisierende Linien mit sich .

Architektur, religiöse Plastik und Gartenkunst sowie weitere japanische Künste hatten im Mittelalter ihre Blütezeit. Auf dem literarischen Sektor ergaben sich wesentliche Neuentwicklungen.

Die romantische Kriegshistorie (gunki monogatari), das Kettenrenga, das -Spiel –die erste japanische Bühenenkunst-und sein possenhafter Abkömmling Kyôgen entstanden.

Miteinbezogen wird auch weiterhin der Buddhismus, der sich zu einer Volksreligion entwickelt hat.

Die Kamakura Zeit:

Die großen Kämpfe am Ende der Heian -Zeit hatten die Gemüter der Menschen bewegt, sodass die Geschehnisse ihren literarischen Niederschlag in den sog. Kriegserzählungen (gunki monogatari, senki monogatari) fanden, die aber gleichzeitig in ihren dramatischen Passagen als Rezitationsstücke (katarimono) von blinden Rhapsoden auf der Straße vorgetragen wurden. (konnten auch von Analphabeten verstanden werden).

 

An Stelle des wehmütigen-reizvollen mono no aware tritt das Gefühl für die Unerbitterlichkeit des Schicksals, der Vergänglichkeit (mujôkan), das besonders im Hauptwerk des Genres, im Heike monogatari (die Erzählung von der Hei (=Taira Familie deutlich zum Ausdruck kommt.)

Die räumliche Trennung der alten Kulurmetropole Kyôto von der Residenz der Militärmachthaber setzte zwangsläufig eine rege Reisetätigkeit in Gang, die sich auch literarisch in den Reisetagebüchern (kikô) niederschlägt.

Die große Ostmeerstraße Tôkaidô, von da ab Hauptschlagader des Landes, wurde auch literarisch entdeckt. Die Erscheinung der uta makura (poetisches Topoi) weist auf eine zunehmende Erstarrung des Kurzgedichts.

Ein letzter Höhepunkt des waka ist das Shinkokin wakashû (neue Sammlung von japanischen Gedichten alt und neu 1205), das sich Dank bes. hervorragender Dichter von den anderen Gedichtsammlungen absetzt. Die literaturästhetischen Ideale waren die des ushin der echten Empfindung und des yûgen oder der geheimnisvollen Tiefe. Nicht mehr das Prächtige wird gesucht, sondern das Alte, Verwitterte, Geheimnisvolle.

Die Muromachi Zeit (1333-1568) und die Azuchi-Momoyama Zeit (1568-1600):

In der Muromachi Zeit ging die Periode des höfischen-waka zu Ende. Neue Impulse bringen die waka-Lyrik der Mönche und Eremiten und vorallem die Kettendichtung renga mit sich.

Das renga war schon in der Kamakura Zeit bei Kriegern, Mönchen und auch in den gebildeten Schichten des Volkes als Kunst der geselligen Gemeinschaftsdichtung (za no bungaku) beliebt gewesen und erfuhr nun speziell durch gebildete Priester, Wandermönche und Eremiten seine künstlerische Ausgestaltung.

Eng verbunden mit dem Geschmack der Kriegerklasse und stark beeinflußt von buddhistischem Gedankengut, bes. des Zen, entwickelte sich seit dem 14. Jh. die erste japanische Bühnenkunst, das , das bes. von den Militärmachthabern (Shôgunen) der Ashikaga gefördert wurde, die im Muromachi Viertel von Kyôto ein Leben führten, das sich zunehmend dem des Hofadels annäherte.

Die -Texte (yôkyoku) sind nicht dramatisch-dynamisch, sondern lyrisch-statisch ausgerichtet, es werden weniger äußere Geschehnisse als innere Zustände beschrieben, so das Geheimnisvoll-religiöse un das Symbolische in den Vordergrund stellend.

Auch von der Textgestalt steht das Nô der Lyrik sehr nahe: Rythmisierung und Verwendung sämtlicher Stilmittel der Wakapoesie in überreichem Masse sind die Charakteristika.      

Wesentlich volksnäher als das aristokratische sind in dargestellten Personen, in Situation und Sprache die komischen Interludien der Aufführungen, die Kyôgen oder Possen. Eine erste Wendung zur Volkstümlichkeit lässt sich auch in der Lyrik feststellen, wo sich in der späten Muromachi-Zeit ein humoristisch-populärer Zweig aus dem Kettengedicht abspaltet, das sogenannte haikai no renga, in dem die Fesseln der alten höfischen Poesie, endgültig abgestreift werden.

Den Anfang einer wirklichen Volksliteratur auf dem Gebiet der Prosa können wir in den otogizôshi oder Unterhaltungsheften feststellen, von denen die meisten im 15. und 16. Jh. entstanden sind. Hier sind die Themen sehr volksnah, wobei besonders der Aufstieg armer Leute zu Reichtum und Einfluß (shussebanashi) ein beliebtes Thema ist.                                                                                                            

 

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